Montag, 07. April 2008 20:20
ChromosomZ23
Alles steht in einem größeren Zusammenhang.
Verehrte Querdenker!
Die ganze Sache begann so:

Der Wecker hatte meine Affaire mit Scarlett Johansson wie so oft auch jenen morgen abrupt beendet. „Sei’s drum!“ dachte ich und machte mich, wie es sich für den fleißigen Studenten gehört, auf den Weg zur ersten Vorlesung. Bald saß ich in der U-Bahn Richtung Spittelau und sah aus dem Fenster. Dichter Nebel umhüllte die Stadt.- Der Kahlenberg war verschwunden und der Stephansdom kaum zu erahnen.
Als ich von der U- Bahn- Station in Richtung UZA II hastete, erschrak ich: Vom Universitätsgebäude war nichts zu sehen! Im Gegenteil: Im Nebelmeer vor mir schwamm ein weißes Schiff gewaltiger Ausmaße! Ich rieb mir die Augen, zwickte mich heftig in die Wade, doch die Wahrheit lies sich nicht verscheuchen:
Die ganzen Jahre hatte ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen, dabei war es doch so offensichtlich: Die Symmetrie des Gebäudes, die vielen Hohlräume, die für den nötigen Auftrieb sorgten! Die Eingangsschleusen waren so schwer und solide gebaut, dass sie, einmal verriegelt, mit Leichtigkeit riesige Wassermassen abwehren konnten. Ja das Gebäude besaß sogar ein Bug in Richtung Spittelau! Nun fiel es mir wie Schuppen von den Augen:
Wir studieren in einem Schiff!
Auf diesen Schock beschloss ich, die Vorlesung sausen zu lassen, umzukehren und mich wieder niederzulegen.
Mfg,
ChromosomZ23