Liebe Freunde der Wahrheit!

Selbst die brillantesten Wissenschaftler unserer Zeit  können sich zumindest ein Grinsen nicht verhalten, sobald der Name eines ganz besonderen Elementes erklingt. Die Rede ist vom Element „Cobalt“, welches ganz automatisch mit dem kleinen, frechen,  allerdings liebenswerten Pumuckl assoziiert wird. Wie gern erinnert man sich doch an die Abenteuer des rothaarigen Kobolds, an seine herrlichen Reime und seine Diskurse mit dem alten Meister Eder.

Was viele nicht wissen: Die Sache hat einen wahren Kern, wie Wikipedia verrät:

„Cobalterze sind schon seit langer Zeit bekannt. Im Mittelalter wurden sie häufig für wertvolle Silber- und Kupfererze gehalten. Da sie sich aber nicht verarbeiten ließen und wegen des Arsengehaltes beim Erhitzen schlechte Gerüche abgaben, wurden sie als verhext angesehen. Angeblich hätten Kobolde das kostbare Silber aufgefressen und an seiner Stelle wertlosere silberfarbene Erze ausgeschieden.“

Doch nicht genug: Wikipedia verrät uns, dass noch zwei weitere Elemente  einen ähnlichen Ursprung besitzen:

„Neben Cobalt waren dies auch Wolfram- und Nickelerze. Diese Erze wurden von den Bergleuten dann mit Spottnamen wie Nickel(„Nickeln“= Berggeister), Wolfram (etwa „Wolfsspucke“, lat. lupi spuma) und eben Kobolderz, also Cobalt belegt.“

Auch wenn ich hier kategorisch ausschließen möchte, dass der Pumuckl wertlose silberne Erze ausscheidet,  ist es mir jedes Mal eine ganz besondere Freude, ihm während des Pharmaziestudiums begegnen zu dürfen.

Übrigens war der Pumuckl ja vor nicht allzu langer Zeit auf der Donau unterwegs, somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich derzeit im UZA II befindet nicht zu unterschätzen.

Zufall ?

Mfg,

ChromosomZ23

PS.: Zitat: "Wenn ein Kobold an einem menschlichen Ding hängen bleibt oder von einem Menschen eingezwickt oder festgehalten wird, dann wird er sichtbar." 

"Wer mich einmal gesehen hat, der wird mich immer sehen - unsichtbar bin ich nur noch für andere Menschen."

"Ich muß bei dem bleiben, der mich einmal gesehen hat."