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Reeeewind _ oder die Zurückspule / part one

Wie es dazu kam , dass ich die bin , die ich heute bin:

 

Mein Stalkerangriff :Teil 1 

 

Wir waren im Gymnasium 8 Klasse , letzte Schulstufe.

Bald geschafft , endlich die Matura. 

Doch vorher , wie ihr sicherlich wissts muss man ne Menge lernen und Wissen ansammeln.

Das war etwas essentielles , was ich die letzten 8 Jahre versäumt hatte.

Ich war zum einen faul, zum anderen unwissend und ihr müsst wissen ich komme aus Afghanistan, eines der ärmsten Länder der Welt.

 

Bin aber hier geboren.

Doch meine Eltern konnten kein Wort Deutsch.

alles was wir hatten war die Liebe die uns zusammenhielt.

keine freunde, kein geld ,nichts.

in einem kleinen Land das Österreich hieß.

 

mein lebenslauf sah wie folgt aus-

ich bin in der ignaz semmelweiß klinik geboren.

als erstes kind von später 3 geschwistern insgesamt- also das älteste-

 

 

auf gewachsen mit anderen traditionen, werten , wie die , die man hier hat .

 
mit all den problemen, die ein ausländer konfrontiert/ diskriminiert und gedemütigt wird.

 

alles erlebt.

leute , es sind kleinigkeiten, die einem ein ganzes leben lang prägen.

im kindergarten gab´s 2 solcher situationen.

wir hatten fasching.

ich war 4 oder so.

meine eltern kannten so was nicht, woher auch ? beide jung und vor kurzem in einem fremden land , nur um dem graus des taliban regimes zu entfliehen. null geld, null sprachkenntnisse, keine freunde.

 

fasching.

tja.

 

fasching. ich glaub meinen eltern war gar nicht fasching zu mute.

sie haben mich all ihre probleme nie spüren lassen. ich liebe sie über alles, über mein eigenes leben sogar.

auf jeden fall war fasching so hat es mir meine mutter erzähltund ich bräuchte ein kostüm zum anziehen, doch meine mutter meinte wir haben sowas nicht so einfest doch die kindergärtnerin meinte forsch:

sie MÜSSEN das machen, hier MÜSSEN sie sich anpassen !!!!

 ich weiß , im nachhinein sieht man das ganze aus einer ganz anderen perspektive, doch  die art wie sie´s sagte.

immer ein stück eklige erinnnerung an neue lebensbedingungen.

 

hätte sie das nicht freundlicher sagen können ?

war ihr das zuviel.

sie hat an dem tag das herz meiner mutter fast zerbrochen, denn meine junge mutter sah sich sehr hilflos in einem land das so weit weg von ihrer eigenen heimat war, wo sie das tun musste , was sie nicht kannte und vielleicht auch wollte,

und das nur , weil

sie ihr geburtsrecht hatte in frieden zu leben , was ihr ja in der eigenen heimat verwehrt blieb.

 

Liebe pp. Blog-Leser ,

 

ich erzähle euch das.

ich erzähle es euch , weil es mein herz und blut ist was pocht und mich bitte t euch das zu sagen, was mein leben mir gezeigt hat, damit ihr versteht , wieso ich dies und jenes tue-

 

wieso wir afghanen , die sind , die wir sind,

was unser ziel ist in diesem leben, und was los ist auf dieser welt.
 


 

 

Veröffentlicht Mittwoch, 14. Mai 2008 14:29 von eli

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