Erstens mal steht in deinem eigenem Link, von wegen jeder bekommt Studienbeihilfe in Finnland "and be in need of financial assistance." Was für mich eindeutig NUR vom Einkommen der Eltern abhängig machbar ist, von was denn bitte sonst soll man das abhängig machen. Woher hat denn ein "Kind" das Geld zum Leben??
Zweitens wenn du mal nachdenkst und einen Vergleich mit Finnland machst, dann solltest du auch mal ein wenig tiefer rein schauen. Erstens mal hat Finnland eine viel geringere Besiedlungsdichte und es werden sicher weniger Studenten sein als hier in Österreich. Zudem kann ich dir da einen schönen Text vorlegen, ganz einfach aus Wikipedia:
In Finnland besteht gesetzliche Schulpflicht für alle Sieben- bis Sechzehnjährigen. Die meisten Kinder beginnen mit sieben Jahren die neun Schuljahre umfassende Grundschule (peruskoulu). Nach dieser obligatorischen Grundausbildung kann die Schulbildung entweder auf einer Berufsschule oder in einem Gymnasium (lukio) fortgesetzt werden. Die Dauer der gymnasialen Ausbildung ist nicht konkret festgelegt, sondern hängt ähnlich wie im Hochschulstudium von der persönlichen Studienleistung des Schülers ab. Die Mehrheit der Schüler legt nach insgesamt zwölf Schuljahren das Abitur ab. Sowohl dieses als auch der Abschluss der Berufsschule qualifizieren den Schüler prinzipiell für eine Hochschulausbildung, jedoch sind an den Hochschulen Aufnahmeprüfungen mit zum Teil starker Selektion üblich. Die Grundschulen und Gymnasien sowie ein Teil der Berufsschulen stehen unter Verwaltung der Gemeinden.
Nur so hat das ganze auch Sinn und ist finanzierbar! Wie stellst du dir das vor, dass in Österreich diese Unzahl von Studenten wovon die meisten eh nur, wie ich sie nett nenne, "Inskribierte" sind, weil viele nicht ordentlich studieren/lernen, sondern lieber fort gehen, am Boden sitzen und Plakate malen und über Dinge diskutieren, die sie selbst verschulden!
Ich finde es entsetzlich wie kurzsichtig die von dir genannten "Akademiker in spe sind"... Die Kosten die der Staat zahlen müsste für eine Ausbildung von den ganzen Studenten wäre erstens so hoch, dass es sich niemals rechnen würde, wenn wirklich alle fertig werden würden, weil dann enorm viele arbeitslos wären -> siehe Lehrer!!! und zweitens würde der Staat diese verschwendeten Steuergelder wieder wo anders reinholen müssen! Ich bin absolut für Zugangsbeschränkungen, weil ich nicht will, dass mir später der Job von einem 20 Jahre jüngeren weggenommen wird, weil er einfach billiger ist und mehr frei verfügbare junge billige Arbeitskräfte am Markt sind. Ich will sicher nicht, dass sich mein Gehalt später dermaßen schmälert, weil ein paar Verrückte meinen sie bekommen keine Unterstützung!
Jeder Student, der wirklich studieren will, der schafft das auch und jeder der bedürftig ist bekommt vom Staat Stipendien und Unterstützung! Wenn jemand ein Stipendium bekommt, bekommt er auch die Studienbeihilfe refundiert! Und daher kann sich JEDER! das Studium auch leisten! Es kommt NUR auf einen selbst an, ob man sich auf den - pardon - Arsch setzt und lernt oder nicht! Und wenn man die Familienbeihilfe und das Stipendium verliert, dann ist man nur selbst schuld!!! Und es kann mir niemand erzählen, dass das anders ist. Jeder der sich über das beschwert ist mit sich selbst unzufrieden und will die Schuld und das Eigenversagen von sich abwälzen! Ich finde es peinlich und ich schäme micht für alle Sudenten, die sich auf die Barrikaden stellen und meinen sie müssen was bewegen, was absolut in die falsche Richtung ist!
Zu der Arbeitsgruppe muss ich dennoch sagen, dass es wohl das einzig sinnvolle ist, wenn man sachlich diskutiert mit verantwortlichen etc. Jedoch sind viele Forderungen für mich einfach unakzeptabel und schlichtweg dumm, weil man sich ins eigene Fleisch schneidet damit. Ich bin froh, dass es nur wenige autoaggressive Studenten auf der Pharmazie gibt und hoffe, dass es nicht mehr werden!